Was Sie bei einem Makleralleinauftrag beachten müssen
Ein Immobilienmakler wird gerne für Sie tätig, er verlangt dann für seine Tätigkeit eine Maklercourtage. Bei der Auswahl eines zu Ihnen passenden Maklers sollten Sie immer seinen Tätigkeitsbereich und seine Qualifikationen berücksichtigen.
Welche Typen des Makleralleinauftrags gibt es?
In der Praxis sind zwei Formen des Makleralleinauftrages üblich:
- Einfacher Makleralleinauftrag
Zwar dürfen Sie beim Makleralleinauftrag keinen anderen Makler mehr beschäftigen, aber dennoch selbst bei der Käufersuche aktiv werden. Sie müssen, wenn Sie selbst Erfolg haben, auch keine Provision an den Makler abführen. Der Makler wird auch hier nur bezahlt, wenn er Erfolg hatte.
- Qualifizierter Makleralleinauftrag
Die für Sie am weitestgehende vertragliche Verpflichtung ist der qualifizierte Makleralleinauftrag. Hier beauftragen Sie ausschließlich einen Makler und dürfen selbst als Verkäufer auch nicht mehr aktiv werden – bzw., wenn Sie einen Käufer finden, müssen Sie darüber den Makler unterrichten und auch eine Provision zahlen. Der Makler wickelt dann auch diesen Kaufvertrag für Sie ab. Der Vorteil aus Käufersicht bei einem solchen qualifizierten Makleralleinauftrag ist, dass er eine Reservierungsvereinbarung abschließen kann, die ihm den Kauf der Immobilie zusichert, aber ihm noch eine Frist gibt, sich dies genau zu überlegen bzw. die Finanzierung sicherzustellen. Für Ihren Käufer hat das die Sicherheit, dass kein anderer Mitbieter für die Immobilie existiert, er sich also darauf verlassen kann, dass er die Immobilie wirklich kaufen kann.
Tipp: Vereinbaren Sie eine nicht zu lange Bindungsfrist
Vereinbaren Sie mit dem Makler auf jeden Fall eine Vertragslaufzeit bzw. eine Bindungsfrist, bis zu der er zum Erfolg gekommen sein muss. Üblich sind sechs bis acht Monate.